EU Critical Raw Materials Act – neue Anforderungen an Unternehmen

Rohstoffrisiken erkennen.
Geschäftsmodelle sichern.

Geopolitische Spannungen, Exportkontrollen und Lieferkettenabhängigkeiten verändern die Verfügbarkeit zentraler Rohstoffe. Wir liefern die Entscheidungsgrundlagen, die Unternehmen in einer unsicheren Weltlage brauchen.

Referenzen & Netzwerk
Leistungen

Entscheidungsgrundlagen in unsicheren Zeiten

Rohstoffabhängigkeiten sind reale Risiken für Ihr Geschäftsmodell. Wir liefern datenbasierte Analysen, die Klarheit schaffen und begleiten Sie von der Identifikation kritischer Rohstoffe bis zur strategischen Empfehlung.

1 · Identifikation

Ermittlung wesentlicher Rohstoffe und deren Risikodimensionen für Ihre Versorgungssicherheit.

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2 · Datenbasierte Analyse

Verknüpfung internationaler Datenbanken zu einem systematischen nachvollziehbaren Risikobild.

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3 · Strategische Beratung

Handlungsoptionen, Diversifizierungsstrategien und konkrete Empfehlungen für Einkauf und Risikomanagement.

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Referenzen

Erfolgreich eingesetzt

Unsere Methodik wurde bereits bei führenden österreichischen Unternehmen angewendet.

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Team

Langjährige Expertise in Praxis und Theorie

Dr. Steffen Bettin – Rohstoff-Experte und Mitglied der EU-Expertenkommission Critical Raw Materials

Dr. Steffen Bettin

  • Externer Experte für das Critical Raw Materials Assessment der EU-Kommission
  • Langjährige Erfahrung in der Technikfolgenabschätzung
  • Umfangreiche Forschungserfahrung zu kritischen Rohstoffen und Energietechnologien
Konstantin Geiger – ESG-Berater und Risikoanalyst

Konstantin Geiger (M.Sc.)

  • Beratung mit Schwerpunkt auf Transformation & Resilienz
  • Erfahrung in Energie- und Klimaprojekten
  • Risikoanalyse & -management für Unternehmen
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News

Aktuelles zu Regulierung, Rohstoffen & Aktivitäten

Neue Gesetze, geopolitische Entwicklungen und unsere Aktivitäten – wir ordnen ein, was das für Ihr Unternehmen bedeutet.

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Leistungen

Versorgungsrisiken erkennen. Entscheidungsgrundlagen schaffen.

Rohstoffabhängigkeiten gefährden Geschäftsmodelle. Wir analysieren diese Risiken systematisch und datenbasiert und liefern die Grundlage für strategische Entscheidungen in einer unsicheren Weltlage.

Warum jetzt

Das Zeitfenster für strategisches Handeln

In einer Welt zunehmender geopolitischer Spannungen, Exportkontrollen und Handelskonflikte werden Rohstoff-Versorgungsrisiken zu einem strategischen Thema für Unternehmen. Wer kritische oder strategische Rohstoffe in seiner Wertschöpfungskette einsetzt, braucht fundierte Entscheidungsgrundlagen, nicht erst wenn es zu spät ist. Unsere datenbasierten Analysen zeigen transparent, wo Abhängigkeiten bestehen, welche Risiken real sind und wie Diversifizierungsstrategien aussehen können. Regulatorisch untermauert wird dieser Handlungsbedarf durch den EU Critical Raw Materials Act (CRMA, EU-Verordnung 2024/1252), der 34 kritische und 17 strategische Rohstoffe definiert und Hersteller strategischer Technologien zu einem zweijährlichen Lieferketten-Audit gemäß Art. 24 verpflichtet. Für österreichische Warenproduzenten steht zudem der Sourcing-Scheck der Wirtschaftskammer bereit, der bis zu 50 % der Beratungskosten übernimmt (Antragstellung bis 31.03.2027).

Unsere Methodik

Datenbasierte Analyse. Strategische Klarheit.

Wir bieten datenbasierte Analysen, klare Risikoindikatoren und strategische Beratung in drei Phasen.

1
Phase 1 · Kick-off

Identifikation & Scoping

Gemeinsam mit Ihrem Einkaufs- und Nachhaltigkeitsteam identifizieren wir die zentralen Rohstoffe und Produkte. Wir definieren den Analyserahmen und ordnen relevante Risikodimensionen zu – abgestimmt auf die Anforderungen des CRMA.

Ermittlung wesentlicher Rohstoffe Wertschöpfungskette abbilden Zuordnung zu HS-Codes Wesentlichkeitsbewertung
2
Phase 2 · Analyse

Datenbasierte Risikobewertung

Unser rohstoffzentriertes Datenmodell verknüpft internationale Handels-, Umwelt- und Governance-Datenbanken zu einem systematischen Risikobild, welches vom vom Abbauland bis zur Verarbeitung reicht.

Unsere Risikoindikatoren
Lieferkonzentration
Umweltrisiken
Soziale Risiken
Governance
Marktvolatilität
Regulatorik & Reporting
3
Phase 3 · Strategie

Ergebnisse & Handlungsfelder

Workshop-Präsentation der Ergebnisse mit konkreten strategischen Ableitungen inklusive kurzfristiger Maßnahmen und langfristiger Diversifizierungsstrategien.

Visualisierung aller Risikofelder Kritische Abhängigkeiten Diversifizierung & Substitution Empfehlungen Einkauf & R&D Ergebnisbericht
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Referenzen

Bereits erfolgreich eingesetzt

Unsere Methodik wurde bei führenden österreichischen Unternehmen angewendet.

DOKA – Umdasch Group

Rohstoff-Risikoanalyse für Schalungssysteme
BauwirtschaftESG & Versorgung

Ausgangslage

Als Hersteller von Schalungssystemen setzt DOKA eine Reihe metallischer Rohstoffe ein, deren Lieferketten durch geopolitische Entwicklungen zunehmend unter Druck stehen. Gemeinsam wurde eine systematische Risikoanalyse initiiert.

Vorgehen

Identifikation und Priorisierung zentraler Rohstoffe entlang der Wertschöpfungskette. Systematische Bewertung anhand mehrerer Risikodimensionen unter Verknüpfung internationaler Datenbanken. Strategische Ableitung mit Handlungsempfehlungen zu Diversifizierung und Substitution.

ÖBB Holding

Rohstoff-Risikoanalyse für Bahninfrastruktur
InfrastrukturESG & Versorgung & Ökonomie

Ausgangslage

Die ÖBB ist auf eine Vielzahl von Rohstoffen angewiesen, darunter Basismetalle, Batterierohstoffe und Halbleitermaterialien. In einem iterativen Prozess wurden die relevantesten Rohstoffe systematisch analysiert.

Vorgehen

Erweiterte Risikobewertung über mehrere Risikodimensionen inklusive ökonomischer Bewertung. Iterativer Prozess mit kontinuierlicher Abstimmung des Analysefokus. Strategische Ableitung mit Fokus auf Diversifizierung, Substitution und Vertiefungspotenziale.

News

Einordnung, Aktivitäten & Perspektiven

Regulatorische Entwicklungen, unsere Aktivitäten und ihre Bedeutung für Rohstoff-Lieferketten.

Rohstoffabbau – EU Critical Raw Materials Act CRMA regelt den Umgang mit kritischen Rohstoffen
Februar 2026 EU-Regulierung Critical Raw Materials CRMA

EU Critical Raw Materials Act (CRMA) – neue Anforderungen an Unternehmen

Die seit Mai 2024 geltende EU-Verordnung 2024/1252, der Critical Raw Materials Act (CRMA), definiert einen verbindlichen Rahmen für den Umgang mit kritischen und strategischen Rohstoffen in Europa. Für Unternehmen mit rohstoffintensiven Wertschöpfungsketten ergeben sich daraus konkrete Handlungspflichten und strategische Chancen.

Was der CRMA regelt

Die Verordnung definiert 34 kritische und 17 strategische Rohstoffe. Für Hersteller strategischer Technologien schreibt Art. 24 ein zweijährliches Lieferketten-Audit vor. Exportkontrollen und volatile Rohstoffpreise machen eine systematische Analyse von Versorgungsrisiken zum Wettbewerbsvorteil. In Österreich wird der regulatorische Rahmen durch nationale Umsetzungsgesetze ergänzt.

Unsere Leistungen im Kontext des CRMA

Chain Risk Analytics liefert die datenbasierte Grundlage für die Erfüllung der CRMA-Anforderungen: von der Identifikation relevanter Rohstoffe über die systematische Risikobewertung bis zur strategischen Ableitung konkreter Maßnahmen.

April 2025 Aktivität Netzwerk Einkauf

Teilnahme am Österreichischen Einkaufsforum 2025

Chain Risk Analytics war mit einem eigenen Stand am Österreichischen Einkaufsforum 2025 vertreten. Die Veranstaltung ist der zentrale Branchentreffpunkt für Einkaufs- und Supply-Chain-Verantwortliche in Österreich. Vor Ort konnten wir zahlreiche Gespräche mit Entscheider:innen aus Industrie und öffentlichem Sektor führen und unsere datenbasierten Ansätze zur Rohstoff-Risikoanalyse vorstellen.

Das Forum bot einen idealen Rahmen, um aktuelle Herausforderungen in der Beschaffung zu diskutieren: von geopolitischen Unsicherheiten über regulatorische Anforderungen bis hin zu konkreten Strategien für resilientere Lieferketten. Wir danken dem BMÖ für die Organisation und freuen uns auf die weiteren Kontakte.

Mehr zum Einkaufsforum →
Chain Risk Analytics am Österreichischen Einkaufsforum 2025
Team

Langjährige Expertise in Praxis und Theorie

Wissenschaftliche Tiefe trifft strategische Beratungskompetenz.

Dr. Steffen Bettin – Rohstoff-Experte, EU-Kommission Critical Raw Materials

Dr. Steffen Bettin

  • Langjährige Erfahrung in der Technikfolgenabschätzung, u.a. am Institut für Technikfolgenabschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
  • Externer Experte für das Critical Raw Materials Assessment der EU-Kommission
  • Strategische Beratung für das Europäische Parlament (STOA) und das österreichische Parlament
  • Entwicklung von Bewertungsschemata für Technologien und Rohstoffe
  • Umfangreiche Forschungserfahrung zu Energietechnologien, Speichersystemen und kritischen Rohstoffen
  • Lehrbeauftragter an der Wirtschaftsuniversität Wien
  • Forschungsschwerpunkt: Innovations- und Energieökonomie, kritische Rohstoffe und Technologie-Material-Interdependenzen → Link zur Forschungswebsite
Konstantin Geiger – ESG-Berater, Risikoanalyse und Nachhaltigkeitstransformation

Konstantin Geiger (M.Sc.)

  • Strategische ESG-Beratung für nachhaltige Unternehmenstransformation und Resilienz
  • Klima- und Energieökonomie: umweltökonomische Modellierung, quantitative Politikevaluierung und Stakeholderprozesse
  • Corporate Carbon Footprinting und Dekarbonisierungsstrategien (Scope 1–3)
  • Klimarisiko- und Lieferkettenanalyse mit Fokus auf kritische Rohstoffe und Technologieabhängigkeiten
  • Nachhaltigkeitsberichterstattung nach EU-Taxonomy, CSRD und GHG Protocol
Kontakt

Sprechen Sie mit uns

Ob Sie konkrete Fragen zu Ihren Rohstoff-Lieferketten haben, Unterstützung bei der Umsetzung der CRMA-Anforderungen benötigen oder eine erste Einschätzung Ihrer Risikosituation wünschen – wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Impressum

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